Besucher gesamt:
  160.545
 Zählung seit: 01.12.2000
 (30Online:)
 

Alpentour 2013

17.09.2013 20:16 von Ulf

 

Wie in vergangenen Jahren auch stand die erste Septemberwoche eine 5-tägige Alpenrundfahrt auf dem Programm. Mit von der Partie war Peter H., Peter R., Steffen, Ulf sowie vom OL-Team Wehrsdorf Andrea und Harry. Ausgangspunkt war das kleine Schweizer Dorf Sur En im Dreiländereck Schweiz – Östereich – Itallien. Moderat ansteigende Wege führten uns zu einer Alm auf 2200 m. Nach einer Rast erreichten wir zum späten Nachmittag das alte Bergdorf Lü, wo wir in der Pension Hirchen übernachteten.

 

Karte mit Route Höhenprofil

 

Mittwoch, der 4.9.2013, Sur En, Gruppenbild Tag 1: Der erste Pass

 

Auch am zweiten Tag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Mit ca. 94 km wurde es auf unserer Reise der längste Tagesabschnitt. Der Gesamtanstieg viel wie schon am Vortag mit 1850 m wieder relativ moderat aus. Das Highights war die Abfahrt entlang des Val Mora zum türkisblauen Stausee Lago di San Giacomo di Fraéle. Ein schmaler Single Trails vor einer atemberaubenden Landschaft mit kurzen Anstiegen ließ die Strecke zum Genuss werden. Zum Nachmittag erreichten wir den Passo di Verva. Ein eiskalter klarer Bergsee bot sich zum Baden an. Anschließend ging es über eine alte ausgewaschene Straße zum mit 900 m über Meeresspiegel tiefsten Punkt unserer Reise, dem Ort Grosio. Nach einer Stärkung in einer Pizzaria erreichten wir in der Dämmerung unsere Pension in Sondalo.

 

Tag 2: Rast Alm Döss Radond (2234 m) Tag 2: Single Trail im Val Mora kurz vor der Grenze Schweiz / Italien Tag 2: Bad im Bergsee kurz hinter dem Passo di Verva Tag 2: Blick ins Roasco-Tal kurz vor dem Ort Eita

 

Der Folgetag sollte ein Ruhetag werden. 30 km Strecke und um die 2000 Höhenmeter galt es zu absolvieren. Als einzigen Pass des Tages passierten wir den Passo dell' Alpe in 2461 m Höhe. Bei besten Wetter ließen wir den Tag in der Albergo Paradiso beim Nachmittagsbier, Tischtennis und Faulenzen auf der Hollywood-Schaukel ausgehen.

 

Tag 3: Mittagspause am Passo dell' Alpe auf 2463 m Tag 3: Freizeitbeschäftigung in der Albergo Paradiso auf 2000m

 

Am vorletzten Tag stand der anstrengendste Abschnitt auf dem Programm. Über Bormio und dem Bocchetta di Forcola fuhren wir zum Stilfser Joch. Die atemberaubende alpine Landschaft ab Bormio bleibt sicher jedem Teilnehmer im Gedächtnis. Auch fahrerisch bot die Strecke mit schmalen steinigen Singletrails und mehrere hundert Meter steil seitlich abfallende Hänge einiges. Am Stilfser Joch, einer der höchsten für den Autoverkehr geöffneten Pässe, ging es zu wie auf einem Jahrmarkt. Viele Motorradfahren und Sportwagenbesitzer nutzen die Passstraße für eine Ausfahrt. Einen Übernachtungsplatz fanden wir in der 2760 m hochgelegen gemütlichen Tibethütte bei reichhaltigem Abendessen.

 

Tag 4: Morgendliches Gruppenbild mit der Wirtin von der Albergo ParadisoTag 4: Aus dem Valle Forcola ging es hinauf zum Pass Bocchetta di Forcola (2768 m). Im Hintergrund ist links der Monte Solena (2919 m) und rechts der Piz Schumbraida (3124 m) zu sehen. Hinter dem Bergmassiv befindet sich die Talsperre Lago di San Giacomo di Fraéle, an der wir zwei Tage zuvor vorbei fuhrenTag 4: Blick vom Pass Bocchetta di Forcola in Richtung Stilfser Joch. Im Hintergrund ist der Ortler (3905 m) zu sehen.Tag 4: Nochmal eine andere Perspektive auf Bocchetta di Forcola.

 

Tag 4: Gruppenbild auf dem Pass Bocchetta di Forcola Tag 4: Abfahrt zum Umbrailpass.Tag 4: Die Tibethütte am Stilfser Joch. Im Hintergrund ist wieder der Ortler zu sehen.

 

Schon der vorangegangene Abend ließ bezüglich des Wetters nicht gutes erwarten. Der Sonntagmorgen zeigte sich prompt mit mäßigen Wind und Dauerregen, welche auch den ganzen Tag anhielt. Noch einmal sollte diese Etappe von den Teilnehmern viel abverlangen. Über den für Mountainbiker nur vor 10 und nach 16 Uhr passierbaren Goldseetrail ging es zunächst zur Furkelhütte. Fahrerisch ist dieser Abschnitt mit steil abfallenden Passagen und Sprüngen eher was für Downhiller. Anschließend ging es auf wurzeligen Trails knapp unterhalb der Baumgrenze auf und ab bis nach Gluns im Etschtal. Anschließend fuhren wir wieder 1300 m hoch zum Schlinigpass. Das letzte Highlight dieser Tour war die sehr beeindruckende Uina-Schlucht.

 

Tag 5: Uina Schlucht Tag 5

 

Im Gegensatz zur Tour von 2012 um das Zillertal waren dieses Jahr sehr wenige Tragepassagen vorhanden. Uphill und Downhill Abschnitte waren trotz Rucksack fast immer gut fahrbar. Insgesamt ein klasse ausgewogene Routenwahl!

Zurück

OL-MTB Berichte 2014-2015

04.03.2015 20:34 Ski-O DM am Rennsteig