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Orientierungslauf - OL

Orientierungslauf wird im freien Gelände, im Wald, in Parkanlagen oder auch in Stadtgebieten durchgeführt. Orientierungslauf kann man das ganze Jahr über und bei jeder Witterung ausüben. Und wenn genug Schnee liegt auch auf Langlaufski. Orientierungslauf ist für alle Alters- und Fitnessklassen geeignet und setzt sich aus Laufen und Orientieren zusammen. Ein guter Orientierer kann eine langsamere Laufgeschwindigkeit kompensieren durch sicheres auffinden der Posten.

 

Beim Orientierungslauf läuft man mit Hilfe einer speziellen Karte und mit einem Kompass Kontrollpunkte (Posten mit orange-weißen Schirmen und einer elektronischen Stempeleinheit) an. In der Regel sind die Posten auf der Karte mit einer Linie verbunden. Sie befinden sich an markanten Objekten (z.B. Wurzel, Senke, Stein, Mauer, Hausecke, Zaun, Bachdurchlass, Graben, ...) im Gelände. Die Postenstandorte werden mit einer Postenbeschreibung zusätzlich sehr genau erläutert (z.B. südliche Ecke Zaun, zwischen Steinen, oben oder unten an der Mauer, ...) Ziel ist es so schnell wie möglich die vorgegebenen Posten anzulaufen. Dabei wählt man die Route zwischen den Posten selbst und muss sich mit Hilfe der Karte im Gelände orientieren.

Es gibt viele interessante Trainingsformen im Orientierungslauf, die auch gut für eine bessere Orientierung beim Mountainbike-Orientieren hilfreich sind.

 

Als Wettkampfarten werden hauptsächlich in Einzelrennen auf verschiedenen Distanzen (20-90 min): Sprint, Mitteldistanz oder auch Langstrecke ausgetragen oder als Massenstart. Desweiteren gibt es Staffel- oder Mannschaftswettbewerbe. Wettkämpfe werden für alle Altersklassen und für unterschiedliche Leistungsklassen in sehr vielen Regionen Deutschlands angeboten. Sachsen und Dresden gilt als eine Hochburg für den Orientierungslauf. Es gibt verschiedene Laufserien, bundesweite und regionale Ranglisten, Dt. und Sächs. Meisterschaften, aber auch Mehrtageswettkämpfe.